Schlagwort: Recherche

„Wir werden sie Jagen!“ – ehemalige Marburger Konservative und der Weg der AfD zur offenen faschistischen Partei

Der vorliegende Artikel anlässlich der Kommunalwahl 2026 soll einen Beitrag in der emanzipatorischen Auseinandersetzung mit der AfD leisten. Der Text erläutert Schnittmengen, Verbindungen und Überläufer zwischen Marburger Konservativen und der AfD. Dies geschieht anhand von drei Säulen. Nach einer Einleitung werden die beiden Säulen Militär und Universität analysiert, außerdem wird ein Blick auf antisemitische Kontinuitäten im Landkreis Marburg-Biedenkopf geworfen und ein Fazit gezogen.

Weiterlesen

Das neofaschistische Netzwerk um den AfD-Politiker Joachim Paul im Raum Koblenz und Bonn

Im Raum Koblenz / Bonn besteht ein Netzwerk aus Burschenschaftern, sogenannten »Neuen Rechten«, Teilen der AfD und ihrer Jugendorganisation Generation Deutschland. Kontakte und Zusammenarbeit reichen bis in die Neonaziszene. Die Spinne in diesem Netz ist der AfD-Landtagsabgeordnete Joachim Paul aus Koblenz. Der kümmert sich nicht um parteiinterne Abgrenzungsbeschlüsse und hat sich mit Hilfe seines neofaschistischen Umfelds eine Machtposition in der Partei geschaffen, die ihn dort nahezu unangreifbar macht

Weiterlesen

„Ein neues Selbstbewusstsein“? Die AfD vor den Kommunalwahlen im Raum Kassel

nlässlich der anstehenden Kommunalwahlen in Hessen veröffentlichen wir einen Überblick über die derzeitigen Aktivitäten und Kandidat:innen der AfD im Raum Kassel. Es zeigt sich: Die AfD ist zum einen geprägt von Streit und Stagnation, von Überalterung und kontinuierlichen Gegenwind. Zum anderen findet sie an manchen Orten zurück zu einem neuem Selbstbewusstsein. Auf dem Land gelingt es der AfD immer mehr Menschen anzusprechen. Eine junge Generation an Rechten beginnt sich für die Partei zu begeistern, und altbekannte Faschisten werden in ihren Reihen neu aktiv.

Weiterlesen

Möchtegernhistoriker mit Mützen: Recherche zur 85. Studentenhistorikertagung in Marburg

Kurz bevor dieser Artikel veröffentlicht werden sollte, sagten die OrganisatorInnen der Tagung diese ab. Ob die Absage wirklich aufgrund von mangelndem Interesse passiert ist, ist fraglich. Vielmehr scheint Druck von außen ursächlich zu sein. Wir möchten euch unsere Recherche nicht vorenthalten und veröffentlichen sie nun trotzdem – auch in Hinblick auf die 86. Studentenhistorikertagung 2026 in Tübingen.

Weiterlesen
Wird geladen