Staaatliche Unterstützung für Nazis beenden - Verfassungsschutz auflösen!

Das Netzwerk Frankfurter Anti­faschsistInnen auf zur Demon­stration gegen Verfas­sungs­schutz und Nazi­terror. Die Demons­tration richtet sich gegen die Verleug­nung und Bana­lisierung der Nazi-Morde sowie gegen die staat­liche Aufbauhilfe für Nazi-Strukturen durch V-Leute, wie sie zuletzt im Zu­sammen­hang mit den NSU-Morden deut­lich geworden ist. Im Aufruf werden das Verbot von NPD und Verfas­sungs­schutz sowie ein Ende der Straf­verfahren gegen Anti­faschistInnen gefordert. Die Demons­tration dient auch der Mob­ilisierung zur Bloc­kade des des jähr­lichen Nazi­aufmarschs in Dresden am 18. Februar, zu dem das Bündnis Busse organisiert.

Am 28. Januar um 14:00 Uhr am Hauptbahnhof/Kaisersack

Update: Das Bündnis erwartete mehrere hundert TeilnehmerInnen und freut sich dass Mouctar Bagh, Anmelder der Demonstration in Dessau, über seine jüngsten Erfahrung mit rassistischer Polizeigewalt sprechen wird Presseerklärung

Demo gegen WKR-Ball

Zum Ball des Wiener Korpo­rations­rings (WKR) treffen sich alljähr­lich Ras­sisten und Nazis ver­schie­dener Braun­färbung. Dage­gen rufen u.a. die auton­ome antifa [w] und das um's Ganze-Bünd­nis zu Pro­tes­ten unter dem Titel NOWKR 2012! Den WKR-Ball crashen! auf.

Demo gegen den Ball des Wiener Korpo­rations­rings (WKR) ist am 27. Januar
Für den 28. Januar sind Burschi-safari, Vor-träge und eine Anti-natio-nale After-party angesagt
Die autonome antifa [f] orga­nisiert die An­reise mit dem Bus

Polizeigewalt am 7. Todestag von Oury Jalloh

Die Polizei ist am 7. Januar in Dessau massiv gegen Demon­stran­tInnen vorge­gangen, die den Tod von Oury Jalloh vor 7 Jahren als Mord be­zeich­net haben. Dabei verletzten die Polizisten mindestens zwei Personen so stark, dass sie in ein Kranken­haus einge­liefert werden mußten. MDR, Gedenkinitiative Oury Jalloh, Pro Asyl, Publikative, Umbruch-Bildarchiv

Update: Unter Oury-Jalloh-Demo - Behinderungen und Faustschläge berichtet die MZ über eine Sitzng des Innen­aus­schusses zu den Polizei­angriffen auf Demon­strantInnen
Offener Brief zu Polizei­gewalt bei der Demon­stration im Gedenken an den 7. Todestag von Oury Jalloh vom Klapper­feld, dem Aktions­bündnis gegen Abschie­bungen und frankfurt.postkolonial

Oury Jalloh war in seiner Knas­tzelle verbrannt. Den Brand soll er laut den Aus­sagen der Polizisten - gefes­selt und nach gefähr­lichen Gegen­ständen durchsucht - selbst gelegt haben. Die Knast­wärter hatten auch noch die Rauch­melder abge­schaltet. Der erste Prozess war am Korps­geist der Polizei gescheitert.

Afrika-Festival: Kritik am staatlichen Rassismus unerwünscht?

Das Kulturamt der Stadt Frankfurt hat das Afrika-Festival der Sene­gale­sischen Verei­nigung im Solms­park 2012 nicht genehmigt. 2011 hatten nach Angaben des Vereins 5000 Menschen auf dem Afrika-Fes­tival gefei­ert. Die Stadt beruft sich auf Be­schwer­den von Anwoh­nerInnen. Eine Referent im Kultur­amt hatte aller­dings im Vor­ge­spräch erklärt, das Festival werde wegen der "Kritik an der Staats­gewalt" im Vorjahr nicht genehmigt. Gemeint war die Dar-stellung der Todes­um­stände von Oury Jalloh auf dem Fes­tival 2011. Jalloh war im Knast an Händen und Füßen gefes-selt ver-brannt. Die genauen Todes­um­stände konnten vor Gericht nicht geklärt werden, weil die beteiligten Poli-zistInnen keine oder falsche Aus­sagen machten. Der Senegal-Verein stellt hierzu fest:

Die Aktivitäten eines afrikanischen Vereins sind offenbar nur wohl­gelitten, wenn sie sich auf Trommeln und Folklore – also Friede, Freude, Eierkuchen – reduzieren.

Soli-Erklärung von noborderffm
Break the silence, Initiative in Gedenken an Oury Jalloh

Gedenken an ermordete Roma

Zum Jahres­tag der Befrei­ung des Ver­nichtungs­lagers Auschwitz vor 67 Jahren durch die Rote Armee ruft der Förder­verein Roma zum Geden­ken an die bis zu 500.000 ermor­deten Roma und Sinti auf. Dabei soll auch die Gedenk­platte, die auch die im Gesund­heits­amt Ffm nach 1945 tätigen "Rasse­forscher" Robert Ritter und Eva Justin als TäterInnen benennt, wieder angebracht werden.
Am 27. Januar um 11:00 Uhr am ehemaligen Stadt­gesund­heits­amt in der Braubach­straße 8-22

Rede von Zoni Weisz zum 66. Jahrestag

Wannseekonferenz

Am 20. Januar 1942 trafen sich am Wann­see die Ver­treter aller an der NS-Juden­politik beteiligten Minis­terien und mehrere Offiziere der SS. Zu diesem Zeit­punkt hatten die Einsatz­gruppen des SD in der Sowjet­union bereits eine halbe Million Juden er­schos­sen, in den Ghettos waren hundert­tausende Juden durch Hunger ermor­det worden und in Chelm­no wurden Juden in LKW's vergast. Mit der Wannsee­konfe­renz wurde die Vernich­tung der europäischen Juden weiter syste­mati­siert und auf alle deutsch be­setz­ten Länder ausge­dehnt. Mög­liche Hinder­nisse wurden aus dem Weg geräumt und ein koor­dinier­tes Vor­gehen aller betei­ligten Behörden unter Führung des SD erzielt. Haus der Wannseekonferenz, publikative, junge welt

Shoah in Griechenland

Präsentation von Prof. Dr. Christoph Schminck-Gustavus (Bremen) und Willy Schwarz. (Chicago/­Bremen) zur Depor­tation der jüdischen Gemeinde von Joánnina
Am 27. Januar um 17:00 Uhr im Museum Juden­gasse, Gedenkstätte Neuer Börneplatz
Jüdisches Museum

Nazi-Websites gehackt

AktivistInnen des Chaos Computer Clubs (CCC) und von Anoni­mous haben zwi­schen Weih-nachten und Syl-vester 2011 Web-sites der NPD und anderer Nazis gehackt oder durch DDoS-Angriffe zeit-weise lahm gelegt. Betroffen waren u.a. die Web-sites des neuen NPD-Vor-sitzen-den Holger Apfel, die NPD-Zeitung "Deutsche Stimme", Alter-media und diver-se natio-nalis-tische Versand-firmen. Endstation Rechts, Publikative, Heise, Telepolis

Die Inter­natio­nalen Bri­gaden in San Pedro de Cardeña - Gefäng­nis und Widerstand

Ausstellung mit Fotos, Biographien, Doku­menten etc. zum Konzen­trations­lager San Pedro de Cardeña in Burgos, Spanien, vom 29. Januar bis 11. Februar im Klap­perfeld, Eröff­nungs­veran­staltung am 29. Januar um 14:00 Uhr

Jahresrückblick Hessen 2011

Zwei AutorInnen von Lotta geben im Inter-view mit Netz-gegen-Nazis einen anti­faschis­tischen Jahres­rück­blick