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Sonstige Nachrichten

Ehem. JUZ Bockenheim besetzt

Das ehemalige JUZ Bockenheim in der Varrentrappstraße 38 wurde am 3. August besetzt. Die Initiative “Faites votre jeu!” will aus dem sieben Jahre leer stehenden Haus ein Kunst- und Kulturzentrum machen.

Das zuständige Stadtschulamt verhält sich widersprüchlich. Es hat Strafanzeige gegen die BesetzerInnen gestellt, aber zugleich Verhandlungen für eine Übergangsnutzung in Aussicht gestellt

Günter Sare war Vorstandsmitglied im alten JUZ Bockenheim. Er war bei einer Kundgebung gegen die NPD im Gallus von einem Wasserwerfer getötet worden.

Neues Layout von antifa-frankfurt.org

Wie ihr seht, gibt es ein neues Layout. Der alte Hintergrund störte doch etwas beim Lesen und sah etwas altbacken aus. Das neue Layout soll eine stärkere Gliederung bieten und damit das Lesen der Beiträge erleichtern. Auch die Menüleiste ist nun (hoffentlich) übersichtlicher und besser zu erfassen.

Leider stellt der Internet Explorer 6 die Website nun nicht ganz korrekt dar. Abhilfe schaffen u.a. die aktuellen Versionen von Firefox, Opera und Safari sowie der Internet Explorer 7. Ein Umstieg auf aktuelle Browserversionen ist auch aus Sicherheitsgründen empfehlenswert.

Wenn es andere Probleme mit dem neuen Layout gibt, schickt bitte eine Mail an web(at)antifa-frankfurt.org, in der ihr das Problem möglichst genau beschreibt und auch die Browserversion angebt.

Henryk Mandelbaum ist tot

Henryk Mandelbaum war einer der letzten Überlebenden des Sonderkommandos von Auschwitz-Birkenau. Er ist am 17. Juni 2008 im Alter von 85 Jahren gestorben. Die Häftlinge des Sonderkommandos mussten die Gaskammern leeren und die Leichen der ermordeten Menschen verbrennen. Henryk Mandelbaum war ein unermüdlicher und beeindruckender Zeuge der deutschen Verbrechen. Biografie

60 Jahre Israel

Am 14. Mai 1948, fast genau drei Jahre nach dem "traurigen Sieg" (David Ben-Gurion) über Deutschland, wurde der Staat Israel ausgerufen. Damit hatte die zionistische Bewegung, die nationale Befreiungsbewegung der Juden, ihr Ziel erreicht. Nach mehr als 65-jährigem Kampf hatte sie eine Heimstatt für die vom Antisemitismus Bedrohten geschaffen.

Direkt nach der Gründung wurde Israel von den arabischen Nachbarstaaten angegriffen. Israel gewann diesen Krieg glücklicherweise. In der Folge flohen mindestens 700.000 PalästinenserInnen vor Kriegshandlungen sowie Verteibungsaktionen zionistischer Milizen oder folgten den Aufrufen arabischer Führer, nicht unter jüdischer Herrschaft zu leben. In den folgenden Jahren verließen etwa gleich viele Juden ihre Heimat in arabischen Ländern und suchten Zuflucht in Israel.

Zum Jahrestag gibt es auf Hagalil Specials zur Geschichte Israels und zur Staatsgründung. Auch die Süddeutsche Zeitung hat zahlreiche Artikel über Israel zusammengestellt, in denen auch die Geschichte und Aktualität des israelisch-palästinensischen Konflikts mit unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet wird.

Es bleibt die Hoffnung, dass Israel noch lange leben möge. Und dass es möglichst bald in Frieden mit seinen Nachbarn neben einem palästinensichen Staat leben kann.

Warum es in diesem Jahr keine Opernball-Demo gab

Die autonome antifa[f] hat im Jahr 2008 keinen Aufruf zum Prostest gegen den Frankfurter Opernball geschrieben. Stattdessen erklärt die Gruppe in einem Papier, warum sie dieses Jahr keine Gegendemonstration organisiert hat.

Proteste bei Kochs Wahlkampf

Etwa 500 Menschen demonstrierten am 24. Januar nach Angaben der autonome antifa[f] gegen den Wahlkampfauftritt Roland Kochs vor der Alten Oper in Frankfurt. Das Motto war "Gegen Rassismus, Überwachungswahn und Sozialabbau" Erklärung

Alternativer Polizeibericht 2007

Die Anti-Nazi-Koordination hat am 10. Dezember 2007 einen Alternativen Polizeibericht vorgelegt. Untertitel ist: Polizei Frankfurt: Nazis schützen, DemikratInnen verfolgen, Flüchtlinge abschieben. FR

Demo gegen Vorratsdatenspeicherung

Am 6. November 2007 haben nach Angaben des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung etwa 1.000 Menschen gegen die Ausweitung der Überwachung im Internet demonstriert. Berichte bei: FR, Heise, Telepolis
Siehe die Kritik an der Demo im April

Polizei griff Nachttanzdemo an

Etwa 1.500 Menschen haben sich am 5. Oktober 2007 an der Nachttanzdemo beteiligt. Die autonome antifa[f] hat die Provokationen und Angriffe der Polizei in einer Erklärung scharf verurteilt, die "entschlossene Gegenwehr" der Demonstranten aber begrüßt.

antifa.frankfurt.org heißt jetzt antifa-frankfurt.org

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Besucherinnen und Besucher dieser Website,

seit sechseinhalb Jahren habt ihr uns immer unter antifa.frankfurt.org gefunden. Die Stadt Frankfurt a.M beansprucht seit längerem die Internetadresse (URL) unserer Hauptdomain frankfurt.org. Um einem namensrechtlichen Prozeß auszuweichen, sind wir daher genötigt, unsere URL zu ändern. Die neue URL ist antifa-frankfurt.org. Ihr müßt also lediglich den ersten "." durch ein "-" ersetzen. Wenn ihr uns verlinkt habt, ändert bitte auch die Links auf unsere Seite.
Dementsprechend hat sich auch unsere Mailadresse in web@antifa-frankfurt.org gewandelt.

Wir wissen nicht, wie lange die Weiterleitungen der Website und der Mailadresse noch funktionieren werden.

Opernballdemo

Am 24. Februar 2007 demonstrierten 800 bis 1000 Menschen anläßlich des "Deutschen Opernball" unter dem Motto "Her mit dem schönen Leben - gegen Bildungs- und Sozialabbau". Kurzer Bericht und zahlreiche Links zu weiteren Berichten
Die autonome antifa[f] hat eine ausführliche Auswertung der Opernballdemo vom Februar 2007 veröffentlicht.

Grüne und CDU gegen Ehrung Peter Gingolds

Die Frankfurter Regierungsparteien CDU und Grüne wollen den vor kurzem verstorbenen Peter Gingold nicht ehren, weil er Kommunist war. Linkspartei, Ökolinx und Flughafenausbausbaugegner sind zurecht empört über die Grünen, die damit jeden antifaschistischen Anspruch fallengelassen haben. Auch die SPD forderte, eine Straße nach Peter Gingold zu benennen.
Am 5. November 2006 hatten sich 1.000 Menschen an der Trauerfeier für Peter Gingold im Frankfurter Gewerkschaftshaus versammelt.

Trauerfeier für Peter Gingold

Am 5.November 2006 nahmen über 1.000 Menschen an der Trauerfeier für Peter Gingold teil. Die Bandbreite der Anwesenden im völlig überfüllten großen Saal des Gewerkschaftshauses hätte Peter gefallen. Von der DKP bis zur autonomen Antifa, von dem Zionisten Arno Lustiger bis zu einer ehemaligen Gefangenen aus dem antiimperialistischen Widerstand reichten die RednerInnen der Trauerfeier. Besonders bewegend waren die Worte von Esther Bejerano und Kurt Goldstein, die gemeinsam mit Peter Gingold die deutsche Sektion des Auschwitzkommitees gegründet hatten und die Schlußworte seines Enkels Juri Czyborra.

Dass so unterschiedliche Menschen in der Trauer um Peter Gingold vereint sind, zeigt erneut seine besondere Art auf Menschen zuzugehen, Interesse an ihnen zu zeigen und solidarisch mit politischen Unterschieden umzugehen. Seine integrative Wirkung auf die Linke wird uns ebenso fehlen wie seine Erfahrung, seine Herzlichkeit und sein unerschütterlicher Optimismus.

Rede eines autonomen Antifaschisten und einer Antiimperialistin auf der Trauerfeier für Peter Gingold
Nachruf autonomer AntifaschistInnen mit zahlreichen Links zu Nachrufen, Reden, Interviews und Artikeln von, mit und über Peter Gingold.

Groß-Demos gegen Sozialabbau

Am 21. Oktober demonstrierten nach Gewerkschaftsangaben über 200.000 Menschen gegen weitere Sozialabbau-Reformen. Allein in Frankfurt waren etwa 20.000 Menschen auf der Straße. Das Motto der DGB-Demos war ein handzahmes "Das geht besser"

Mehrere tausend Studierende, Antifas und andere links von den Gewerkschaften und linke GewerkschafterInnen demonstrierten vom Frankfurter Südbahnhof aus unter den Motti "Das geht nur ganz anders!" und "Alles für alle - Kapitalismus abschaffen!" Der Demonstrationszug führte am Römer vorbei zum Hauptbahnhof und zum Messe-Kreisel.

Erklärung der autonomen antifa[f] und weitere Links zu Flugblättern und Presseberichten
Film von dem "Alles für alle"-Block und Rede der Landes-ASten-Sprecherin

Nachttanzdemo

1200-1500 Menschen demonstrierten am 27. Oktober tanzend für ein aufregenderes Nachtleben und gegen Studiengebühren. HR, Indy
Redebeitrag der autonomen antifa[f]
Aufruf der autonomen antifa[f] und allgemeiner Aufruf zur Nachttanzdemo

Opernballnachbereitung

Die autonome antifa [f] hat ihr Nachbereitungspapier zu den Protesten gegen den Opernball 2006 noch einmal überarbeitet.

Just kick it

400 bis 500 Menschen sind am 1. Juli 2006 im Rahmen des just-kick-it-Projekts gegen soziale Ausgrenzung, innere Aufrüstung und Nationalismus auf die Straße gegangen. Hinter dem Transparent "Freunde schieben nicht ab" wurde für ein allgemeines Bleiberecht demonstriert. Eine Gruppe von seit langem in Deutschland lebenden Kindern und Jugendlichen stellte ihre Situation dar. Sie sind immer noch davon bedroht, in eine ihnen fremdes Land abgeschoben zu werden. Eine Rednerin von Doña Carmen griff die Razzien gegen migrantische Prostituierte im Vorfeld der WM scharf an und forderte eine Green Card für Sexarbeiterinnen. (Siehe die Presserklärung von Doña Carmen) Ein Sprecher der autonomen antifa[f] verurteilte in seiner Rede das repressive Vorgehen der Polizei gegen eine Studierendenparty im KOZ und stellte dieses überharte Vorgehen der Polizei in den Kontext der verschärften Überwachungsmaßnahmen rund um die Weltmeisterschaft.

Die GEW und das Deutschlandlied

Die hessische Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hatte sich entschlossen, die "Argumente gegen das Deutschlandlied" von Benjamin Ortmeyer neu aufzulegen. Leider hat sie sich nach Protesten in der Presse als Gewerkschaft mit wenig Rückrat erwiesen. Zum ganzen Artikel

Demo für freie Bildung

Bis zu 5.000 Menschen haben nach Angaben der VeranstalterInnen am 6. Juli 2006 in Frankfurt für freie Bildung und gegen Sozialabbau demonstriert. An der anschließenden Spontan-Demo zur Blockade eines Autobahnzubringers nahmen an die 2.000-3.000 DemonstrantInnen teil, von denen ein Teil von der Polizei unter Einsatz von Pfefferspray am erreichen ihres Ziels gehindert wurde. Im Umfeld der Blockade der Autobahnzufahrt gab es 200-300 festnahmen. Danach gab es noch ein Soli-Kundgebung mit Kreuzungsblockade vor dem Polizeipräsidium.

Zum ganzen Artikel und einigen Links

Protest gegen Steinigung

Etwa 30 Menschen protestierten am 16. Juni 2006 auf dem Opernplatz in Frankfurt gegen die Todesstrafe im Iran und für den Sturz des islamistischen Regimes. Aufruf

Protest der Jugend-Antifa gegen Polizeigewalt in Frankreich

Etwa 40 Menschen demonstrierten am 25. März 2006 ihre Solidarität mit den sozialen Protesten in Frankreich und gegen das brutale Vorgehen der Gendarmerie gegen die dortigen DemonstrantInnen. Die Jugend-Antifa Frankfurt hatte zu der Solikundgebung aufgerufen. Anlaß war die schwere Verletzung von Cyril Ferez durch die Gendamerie. Cyril Ferez ist in der Basisgewerkschaft SUD organisiert. Er ist nach 18 Tagen aus dem Koma erwacht und wird seine Verletzungen glücklicherweise überleben..
Flugblatt und Redebeitrag der Antifa-Jugend Frankfurt vor dem französischen Konsulat

Berichte zum Polizeiangriff auf Cyril Ferez und den Protesten gegen die Einschränkung der Kündigungsschutzes in Frankreich: Telepolis, IV. Internationale, N24, Berliner Umschau
Update: Staatsbegräbnis für das umstrittene Arbeitsgesetz von Bernard Schmid

Opernball-Demo als Gefangenentransport

Etwa 500 Menschen demonstrierten am 25. Februar in Frankfurt unter dem Motto "Gegen Sozialabbau und Innere Aufrüstung - Luxus für Alle!" gegen den Opernball.
Die polizeilichen Maßnahmen gingen weit über die inzwischen üblichen Zumutungen hinaus. Bei den Vorkontrollen wurden die Personalausweise der Kontrollierten und anschließend sie selbst gefilmt.
Zum ganzen Artikel und weiteren Links

Pesseerklärung der autonomen antifa [f] zum Verlauf der Demonstration
Auswertung der Opernball-Demo durch redicalm

Kundgebung bei GATE GOURMET

Bericht von der Solidaritäts-Kundgebung zum Streik bei Gate Gourmet am 4. Februar
Aufruf

ANTIFAchwerk

Einige GenossInnen aus der Sinistra haben bei der Bürgeranhörung im Römer am 24. November gegen heimattümelnde Tendenzen in der Debatte um die Rekonstruktion der Frankfurter Altstadt protestiert.

"Du bist Deutschland" - ein doppelter Griff ins Klo

Die Kampagne für einen locker-flockigen Nationalismus und die Umdeutung sozialer Mißstände in Stimmungsprobleme bekommt erfreulicherweise Probleme. Zunächst wurde ihr Piktogramm mit einem Hundehaufen verwechselt und die Texte der Promis ließen einen an Satire denken. Wer hätte gedacht, dass Sätze wie "Behandele Deutschland doch einfach wie einen guten Freund" ernst gemeint sein könnten. Nun kursiert seit einiger Zeit ein Foto, welches die Kontinuität dieser Parole ins nationalsozialistische Deutschland belegt.
Spreeblick, Heise, Marketing und Propaganda (AK)

350 gegen Opernball

Etwa 350 Menschen demonstrierten am 26. Februar 2005 gegen den Opernball. Das Motto "Gegen Sozialabbau und Standortnationalismus - Luxus für alle" hob sich positiv von ähnlichen Aktionen in den letzten Jahren ab.

Folterprozess: Schuld ohne Strafe

Das Landgericht Frankfurt hat den ehemaligen Frankfurter Vize-Polizeipräsident Wolfgang Daschner am 20. Dezember 2004 verwarnt und wegen Nötigung zu einer Geldstrafe auf Bewährung verurteilt. Damit blieb das Gericht noch unter der bereits skandalös niedrigen Strafforderung der Staatsanwaltschaft. Diese hatte dem Angeklagten eine "ehrenvolle Gesinnung" bescheinigt und dementsprechend nur eine Geldstrafe gefordert.
Indymedia, Presseerklärung mehrerer Bürgerrechtsorganisationen, Sündenfall mit Lippenbekenntnissen
Proteste gegen Daschner zur Prozesseröffnung

Proteste gegen Daschner und die Insitutionalisierung der Folter

Am Morgen des 18. November2004 begann der Prozess gegen den ehem. Vizepräsidenten der Frankfurter Polizei Daschner wegen Folter. Daschner hatte dem Entführer von Jakob Metzler gedroht, er werde starke Schmerzen zugefügt bekommen, wenn er nicht den Aufenthaltsort Metzlers angebe.

Etwa 30 DemonstrantInnen protestierten vor einem riesigen Presseaufgebot gegen die zunehmende Einschränkung demokratischer Rechte. Die zahlreichen Sympathie- und Entschuldigungserklärungen für Daschner durch Politiker wie Koch und Lafontaine wurden als Schritt zur Aushölung des Folterverbots verurteilt.

Presseerklärung der antifa(f) zur Prozesseröffnung
Proteste in anderen Städten
Aufruf zur Prozessbegleitung der autonomen antifa[f] , Indymedia , Libertad
Bericht in der Jungle World
Zeitngsberichte zum Plädoyer der Staatsanwaltschaft: FR , FAZ , Berliner Zeitung

MIA-Auftritt in Wiesbaden abgesagt

MIA hat ihren Auftritt in Wiesbaden am 27. August 2004 kurzfristig wegen Krankheit abgesagt. Möglicherweise haben auch die angekündigten Proteste gegen das Konzert zu der Absage beigetragen. Auch der organisierende Schlachthof war auf Distanz zu MIA gegangen, hatte den Gig auf Wunsch des veranstaltenden Jugendamtes aber nicht abgesetzt. Nach Meinung des AKU steht es jedenfalls 1:0 gegen Deutschland.
MIA hatte zunächst links geblinkt, dann aber in Liedern und Interviews ihre Liebe und ihren Stolz auf Deutschland entdeckt.
Weitere Infos zu MIA unter MIA ist übel und Was es ist . Einen Beitrag zur Nationalisierung des Pop am Beispiel des aktuellen Songs von Paul van Dyk/Peter Heppner gibt es auf Telepolis

Hans Georg Böttcher ist tot

Hans Georg Böttcher starb am 2. Juni 2003 im Alter von 67 Jahren. Viele Frankfurter AntifaschistInnen kennen den Mitbegründer der Roma-Union in Frankfurt als Kämpfer gegen die Verdrängung und Verharmlosung des Genozids an Roma und Sinti. Immer wieder hat er auch die andauernde Diskriminierung der Roma durch Bevölkerung und Behörden angeprangert. Vor allem Böttchers Engagement ist es zu verdanken, dass nach Jahrelangem ringen mit der Stadt, und vor allem gegen das Institut für Stadtgeschichte, die Mahntafel in der Braubachstraße schließlich doch noch angebracht werden konnte. Wir werden uns an Hans Georg Böttcher als engagierten Antifaschisten und Antirassisten erinnern.
Todesanzeige des Fördervereins Roma

Frankfurter Septembervorfälle

Anfang September 2001 hatten die Initiative gegen Abschiebungen (IgA) und das Café für offene Grenzen (foG) gemeinsam mit anderen Gruppen eine Erklärung veröffentlicht, dass ein Genosse aus ihren Gruppen Ziel eines Mordanschlages und einer Entführung geworden ist. Fast ein dreiviertel JahrJahr später hat die damals gebildete Recherchegruppe ihre Zweifel an der Darstellung formuliert und der Delegiertenkreis ein Papier veröffentlicht, in dem er die Unaufklärbarkeit der damaligen Vorfälle eingestand. Nun hat eine Gruppe "SM (M²+P+K²)" unter dem Titel "Hol' schon mal den Wagen Harry" das Vorgehen von Recherchegruppe und Delegiertenkreis als unsolidarisch kritisiert.

Koch-Rede im IG Farben-Haus gestört

Etwa 80 StudentInnen haben am 26. Oktober die Rede von Roland Koch zur Einweihung des IG Farben-Hauses an der Uni gestört, so daß sie nicht verstanden werden konnte. Gründe waren, daß die IG Farben i.A. immer noch existieren sowie die rassistische Kampagne der CDU bei der Hessenwahl.
Spiegel

Koch-Alibi-Veranstaltung gestört

Aktion in der Frankfurter Paulskirche zur Eröffnung der hessischen Integrationskampagne mit deren Schirmherr Roland Koch

Heute fand in der Frankfurter Paulskirche die festliche Eröffnung der hessischen Integrationskampagne statt. Der Schirmherr dieser Kampagne ist Roland Koch, der dort eine Ansprache hielt. Wir haben mit einer Gruppe aus 7 Leuten draussen Flugblätter mit Informationen und Zitaten Kochs verteilt und drinnen seine Ansprache mit Trillerpfeifen, Zwischenrufen und einem Transparent "Stimmenfang mit Rassismus - Schirmherr der Integration?!" gestört. Das Publikum reagierte äußerst aggressiv, entriss uns das Transparent und zerrte auch ziemlich heftig an uns. Koch reagierte in keiner Weise. Wir verließen dann den Saal, mussten unsere Personalien angeben und erhielten einen Platzverweis.
Frankfurter Köche (von Indymedia übernommen)

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