Die NPD Hessen hat am 6. April den Frankfurter Stadtverordneten Jörg Krebs zu ihrem Vorsitzenden gewählt. Der neue NPD-Vorsitzende sieht sich wie Wöll als "Nationaler Sozialist", will aber kein "Nazi" sein. (älterer Bericht) Aus dem Römer war er im September 2008 geflogen, weil er zum Bau einer Moschee in Hausen erklärt hatte: „Erst bauen sie Moscheen, dann fliegen uns Bomben um die Ohren“
Auf den »Zwergen-Retter« folgt eine »Lachnummer
Zum NPD-Parteitag ein Bericht in der Swing
Etwa 250 Menschen haben Angaben des Wiesbadener Bündnis gegen Rechts am 29. März nach vor dem vor dem Bürgerhaus in Mainz-Kostheim gegen ein Treffen von 60 Nazis demonstriert. Zeitweise konnte die Veranstaltung lauststark gestört werden. Berichte bei der Swing, ANK, Indymedia, Wiesbadener Kurier, FR
Die Anti-Nazi-Koordination hat 12 Thesen zur politischen Auswertung des "Braunen Wochenendes" (19./20. Januar) veröffentlicht. ANK
Zu einer positiveren Darstellung der Demo in die Innenstadt kommt die autonome antifa[f] in ihrem Papier Tumulte in der Frankfurter Innenstadt
Für den 23. Februar 2008 demonstrierten etwa 60-65 Nazis in Wörrstadt und Saulheim. In Wörrstadt demonstrierten nach Presseangaben ca. 450, in Saulheim 300 gegen die Nazi-Demo. Die angekündigte Nazi-Provokation in Mainz fand nicht statt.
Die Polizei hinderte etwa 40 AntifaschistInnen daran, in Saulheim gegen die Nazis zu demonstrieren. Daraufhin entschlossen diese sich zu einer spontanen Kundgebung vor dem Haus der bekannten Nazi-Kader Ursula und Curt Müller.
Quelle: Alzeyer Anzeiger, SWR, Indymedia
Die NPD in Hessen erhielt bei der Landtagswahl am 27. Januar 2008 trotz oder wegen ihres Zwergen-Wahlspots nur 0,9% der Stimmen und verfehlte damit die finanziell wichtige 1%-Hürde. Sie blieben nach ihrem "Pleiten, Pech und Pannen"-Wahlkampf weit hinter den eigenen Erwartungen zurück.
Die REPs erreichten punktgenau 1,0 % und erhalten so die begehrte Wahlkampfkostenerstattung.
NPD und REPs konnten ihre rassistischen Kundgebungen auf dem Römer mit 80-100 (NPD) bzw. 120 (REPs) TeilnehmerInnen abhalten. Gegen die NPD protestierten am 19. Januar 2008 etwa 1.000 Nazi-GegnerInnen, gegen die REPs am nächsten Tag bis zu 700. Die Polizei handelte an beiden Tagen nach dem Motto "Wir machen den Nazis den Weg frei!" mehr
Die NPD tauchte bei ihren angekündigten Kundgebungen am 26. Januar in Wiesbaden nicht auf. Das Wiesbadener Bündnis gegen Rechts wertete dies als Erfolg der antifaschistischen Gegenmobilisierung.
Ordnungsdezernent Stein will den Sprecher der Anti-Nazi-Koordination Hans Christoph Stoodt aus Frankfurt versetzen lassen. In offensichtlicher Unkenntnis des Kirchenrechts forderte er den Kirchenpräsidenten auf, "sich für eine Versetzung Stoodts zu verwenden". Hans Christoph Stoodt hatte die Polizei nach Ansicht Steins zu scharf kritisiert, als sie am 19. und 20. Januar wieder einmal den Nazis den Weg frei gemacht hatten. ANK
Die NPD hat am 4.Januar beim VGH Kassel durchgesetzt, dass sie ihren Gartenzwerg-Werbespot zeigen kann. Darin werden fleißige Gartenzwerge durch den miesen Staat um ihren Lohn betrogen und anschließend von Ritter Marcel Wöll gerettet. Anschließend kommen die üblichen Parolen gegen Juden und MigrantInnen, die mit dem strafrelevanten HJ-Lied "Ein junges Volk steht auf" unterlegt werden. Der HR hatte den rassistischen und antisemitischen Film als "volksverhetzend" abgelehnt, was er trotz seiner offensichtlichen Lächerlichkeit auch ist. redok, Hagalil, Telepolis
Am 5. Januar ist erneut ein zur Kundgebung hochstilisierter Infostand der Republikaner gescheitert. AntifaschistInnen erzwangen den Abbruch der Veranstaltung. Die rassistischenParolen der Veranstaltung waren „Volksbegehren Minarettverbot!“, "Kriminelle Ausländer raus!" und "Mach mich nicht an, Ali!" FR Indymedia
Der Infostand der REPs am 15. Dezember auf dem Merianplatz in Frankfurt wurde von AntifaschistInnen belagert und konnte verhindert werden. ANK
Die NPD wollte am 15. Dezember 2007 mit 250 AnhängerInnen in Offenbach demonstrieren. Zunächst kamen 65 Nazis, bei stark abnehmender Beteiligung. Nach nur kurzer Demoroute kam die Nazi-Demo wegen einer Blockade zum stehen. Und da die Polizei nicht räumte, konnten die Nazis ihre rassistische Propaganda nicht verbreiten.
ANK, HR, FR1, FR2, Hessenschau
Aktivisten der Daten-Antifa haben am 10. November 2007 die Websites der NPD Wetterau, Büdingen, Vogelsberg und Wölfersheim gehackt. Indymedia
Am 11. November 2007 ist in Madrid ein 16jähriger
Antifaschist von Neonazis ermordet worden. Carlos wollte gegen eine
Nazi-Demo protestieren.Bei einer Auseinadersetzung mit Nazis in der
U-Bahn wurde er getötet und weitere Linke durch Messerstiche
schwer verletzt. Indymedia, ALB, telepolis
Angesichts des Todes von Carlos denken wir auch an Silvio
Meier, der 1992 in Berlin von Nazis ermordet wurde, und an Günter Sare,
der bei einer Kundgebung gegen die NPD von einem Wasserwerfer
überrollt worden ist.
Etwa 1.200 Menschen haben am 20. Oktober 2007 an den Aktionen
gegen die NPD-Demonstration in Hausen teilgenommen. An der NPD-Demo
gegen den Bau einer Moschee beteiligten sich nur etwa 100 Nazis, obwohl
die Konkurrenzveranstaltung in Kassel abgesagt worden war und auch
einige nordhessische "Kameraden" nach Frankfurt kamen.
600-800 Menschen demonstrierten zunächst mit dem
Römerbergbündnis vom Rödelheimer Bahnhof
nach Hausen. Dort wandten sich etwa 80% der TeilnehmerInnen direkt zur
Demonstrationsroute der Nazis und versuchten diese mehrfach zu
blockieren. Die Polizei verhinderte alle Blockadeversuche und ging
wiederholt ohne Anlass gewaltsam gegen die AntifaschistInnen vor.
Zahlreiche DemonstrantInnen wurden dabei vorläufig
festgenommen.
Am Messekreisel trafen nach und nach 200-300 AntifaschistInnen ein,
lösten sich angesichts der
Kräfteverhältnisse aber wieder in kleine Gruppen auf.
Ein Teil schloß sich der Demonstration der
Anti-Nazi-Koordination in Bockenheim an. Die 200-300 DemostrantInnen
wurden an der Breitenbachbrücke von der Polizei am
weiterdemonstrieren gehindert.
Weitere Gruppen waren gegen die Nazis aktiv. Unter anderem haben
AntifaschistInnen die Fahrzeuge der Nazis an ihrem Treffpunkt in
Großkarben stark beschädigt.
Mäh,
mäh, mäh - hier trottelt der nationale Wanderzirkus (swing)
Frankfurter
Behörden verhätscheln Nazis autonome
antifa[f] Polizeigewalt gegen Antinazi-DemonstrantInnen ANK
Bürgerbündnis
gegen rechte Häuflein HR
"Verlassen
Sie diese Stadt" FR
Demonstrationsrecht
der Neonazis geschützt jw
Fotos: ANK, FR, FAZ, ANK2
Eine geradezu omnipräsent wirkende und immer
härter als nötig auftretende Polizei hat die
Nazidemonstration in Frankfurt durchgesetzt. Es ist nicht gelungen die
Demoroute zu besetzen oder die Nazidemonstration nennenswert zu
stören. Die Mobilisierung blieb hinter unseren
Möglichkeiten zurück, u.a. weil sie zu spät
begonnen wurde. Zu lange wurde sich auf der vagen Hoffnung ausgeruht,
dass die NPD-Demo ja verboten werden könnte. Entsprechend war
manches eher improvisiert als gut geplant. Trotzdem haben an die 800
AntifaschistInnen gezeigt, dass sie Nazi-Demonstrationen aktiv
verhindern wollen.
Für die Nazis war der 20. Oktober ein richtiger
"Scheißtag". Bei ihrer ziemlich schweigsamen Minidemo,
weitgehend durchs Industriegebiet, konnte bei ihnen keine wahre Freude
aufkommen. Das Nazi-Infoportal altermedia spricht höhnisch von
"Pleiten, Pech und Pannen" beim "nationalen 'Großkampftag'"
ebenso wie dem gesamten NPD-Wahlkampf. Dass ihre Autos während
der Demo zerstört wurden, dürfte die Stimmung der
braunen "Kameraden" auf den vorläufigen Tiefpunkt
gedrückt haben.
Siehe auch die erste
Bilanz der Anti-Nazi-Koordination.
1.800 bis 2.000 Menschen haben nach Angaben der Antifa Nierstein am 7. Oktober 2007 gegen den Europa-Kongress der Republikaner in Mainz demonstriert. Motto der Demonstration war „Für ein Europa ohne Grenzen – Fight Fortress Europe“. Der AK Antifa Mainz hatte zu einem Block "Raven gegen das Vaterland!" aufgerufen.
Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) hat die Entscheidung des VG am 18. Oktober 2007 bestätigt. Beschwerde gegen diesse Entscheidung ist nicht möglich.
Ebenso wie das Verwaltungsgericht sahen das VGH in dem NPD-Aufruf keine Volksverhetzung. FR
Die Parolen der NPD seien auch "nicht zwingend als böswilliges „Verächtlichmachen“ einer religiösen Gruppe im Sinne von 'verachtenswert, minderwertig, unwürdig' “ zu verstehen, hieß es in der Presseerklärung des VG Frankfurt. Das VG rechnet auch nicht mit Straftaten, was angesichts der Demo am 7. Juli, und dem Anmelder Marcel Wöll überrascht. HR, FAZ, FR
Update: Um den Verwaltungsgerichten kurzfristig zu zeigen, dass sie sich geirrt haben, hat die NPD Frankfurt die Rede des sächsischen Landtagsabgeordneten Jürgen Gansel vorab veröffentlicht. Darin werden Moscheen als "Giftpilze" bezeichnet.
Der NPD-Stadtverordnete Jörg Krebs ist am 6. September 2007 aus der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung ausgeschlossen worden. Krebs hatte zuvor zum Bau einer Moschee in Hausen erklärt: „Erst bauen sie Moscheen, dann fliegen uns Bomben um die Ohren“ Damit hatte er versucht, die Moslems insgesamt für den islamistischen Terror verantwortlich zu machen. FAZ, FR1, FR2, FR3
Angesichts angekündigter Proteste fiel das von der NPD geplante Treffen am 13. September 2007 im „Pfälzer Hof“ in Griesheim aus. Von einer Ersatzveranstaltung ist bislang nichts bekannt. Anti-Nazi-Koordination
Michael Klarmann berichtet auf Telepolis unter dem Titel (Vermummte) Nazis raus! über Streit zwischen der NPD und "autonomem Nationalisten". Deren Differenzen hatten sich auf und nach der Nazi-Demo am 7.7.2007 in Frankfurt verschärft.
Der Landesverband der "Republikaner" hat am 25. August vor dem Bürgerhaus Bornheim eine Kundgebung gegen den Vereinigungsparteitag der "Linkspartei" abgehalten. Hessenweit konten die REPs 20 Personen mobilisieren. Sie forderten das Verbot der Partei "Die LInke" und redeten dummes Zeug über "Linksfaschismus". Bemerkenswert daran ist eigentlich nur, dass die Republikaner nach jahrelanger Inaktivität überhaupt eine Kundgebung abgehalten haben.
Nach Informationen des apabiz und der Antifa Bern haben Timo Völkel und Daniela Übelacker gemeinsam mit ihren Schweizer "Kameraden" an Schießübungen teilgenommen. Die beiden gehören zu den "Freien Nationalisten Rein-Main.
FR, ANK,
Filmbericht der Hessenschau und des Schweizer Fernsehens
Treffer, versenkt: Der Gastgeber der Rhein-Main-Kameraden, der stellvertretende Vorsitzende der "Schweizer Demokraten" Roland Wagner, ist von allen seinen Ämtern zurückgetreten. Tagesanzeiger, NZZ
Update: Deutsche Neonazis bei Schießübungen in der Schweizer Tagesschau vorgeführt -
In Deutschland heruntergespielt Interview mit Hans-Christoph Stoodt von der Anti-Nazi-Koordination in der NRZ
Wie NPD-Blog.info berichtet, nehmen auch nordhessische NPDler an Wehrsportübungen teil.
Das
Amtsgerichts Friedberg hat den hessischen NPD-Vorsitzenden Marcel Wöll am 7. August 2007 wegen Volksverhetzung zu vier Monaten Knast verurteilt. Er hatte in einer Kreistagssitzung die Streichung der Zuschüsse für Klassenfahrten nach Auschwitz gefordert und in diesem Zusammenhang von "sogenannten Stätten des NS-Terrors" und "Hirnwäsche für Schüler" gesprochen". Wöll will gegen das Urteil Berufung einlegen.
HR (mit Film), FAZ, FAZ-Kommentar, FR, FR-Kommentar
Demnächst bekommt Wöll noch ein Verfahren wegen Nötigung. Er hatte einen Jugendlichen angegriffen, der Flugblätter gegendie NPD verteilt hatte. ANK Interview mit den FlugblattverteilerInnen
Am 23.7. 2007 ist Wöll vom LG Gießen wegen Beamtenbeleidigung verurteilt worden. HR, ANK
Etwa 3.000 Antifaschistinen und antifaschisten haben sich am 7.7.2007 600-700 Nazis aus der NPD und den Freien Kameradschaften entgegengestellt. Trotz übergroßem Polizeiaufgebot konnten sie die Nazi-Demonstration um mehrere Stunden verzögern. Berichte und Analysen findet ihr auf der noch etwas provisorischen Nachbereitungsseite.
Die Anti-Nazi-Koordination hatte bezweifelt, dass Eric Buxmann ein Nazi ist. Diese Zweifel haben sich nicht bestätigt. Fotos und Zeugenaussagen zeigen seine aktive Teilnahme an mehreren Nazi-Aktionen sowie seine Zugehörigkeit zur NS-Szene in Frankfurt.
Buxmann war ebenso wie Alexander Wenzel und Oliver Lack am 12. Juni in Frankfurt-Sachsenhausen geoutet worden. Bericht, Foto und weitere Info
Die Anti-Nazi-Koordination und autonome Antifa-Gruppen haben angekündigt, die nationalsozialistische Demonstration der NPD am 7. Juli gemeinsam zu verhindern. Nach dem am 12. Juni verabschiedeten Konzept, soll dies mit "mit Masse und Entschiedenheit" erreicht werden. Der "Aufmarschort der Nazis und/oder ihre Demonstrationsroute" sollen besetzt werden. Es wurde ein gemeinsamer Koordinationsausschuss gebildet, der eine Informationsstruktur aufbauen und die gemeinsame Aktionsfähigkeit sicherstellen wird.
Aufruf der autonomen antifa[f]
Just do it - No Go Areas für Nazis schaffen... Aufruf der Antifa-Koordination
Frankfurter Antifa Gruppen rufen zur Verhinderung
des Naziaufmarsch auf und kritisiert die Stadtverwaltung Presseerklärungen der Antifa-Koordination Frankfurt
Mobilisierungsseite der Anti-Nazi-Koordination
Am 16. Juni wollte die NPD in Butzbach unter dem Motto "Ami go home" eine Kundgebung abhalten. Mit dabei hatten sie ein Transparent mit der Aufschrift "Die USA sind unser Unglück", wobei hier USA die sonst mit dieser Parole diffamierten Juden ersetzen. Hauptredner sollte Marcel Wöll sein. Aufgrund eines Pfeifkonzerts von bis zu 200 BürgerInnen konnte allerdings niemand seinen Hetzreden lauschen.Die Nazis beendeten die Kundgebung daher vorzeitig. Wöll kann offensichtlich auch in seiner Basis Butzbach nicht mehr ungestört agieren. Bericht
Und in Frankfurt konnten Nazis noch nie ungestört auf die Straße gehen.
Nach einem Bericht der Hessenschau erwartet die Polizei, dass sich 5.000 Menschen der Nazi-Demo am 7. Juli entgeegenstellen werden. Sie will die offen nationalsozialistische Demonstration mit 8.000 Polizisten gegen diesen breiten Widerstand durchsetzen.
Dennoch sind die Chancen gut, dass wir die Nazi-Demo verhindern können. Die Unterstützung für de Aufruf der Anti-Nazi-Koordination ist ungewöhnlich breit.
Zahlreiche Veranstaltungen wie der Karneval der Kulturen und das antirassistische Fußballturnier standen im Zeichen der zu verhindernden Nazi-Demo. Initiativen wie der Club der Behinderten und ihrer Freunde haben die lebensgefährliche Verachtung der Nazis gegen Behinderte thematisiert und die Erlaubnis der Demonstration scharf kritisiert. Auch die Mobilisierung autonomer Antifa-Gruppen durch die Antifa-Koordination läuft auf Hochtouren
Antifa nimmt Platz für die NPD (FR v. 3.7.2007)
Die Anti-Nazi-Koordination hat Peter Gingolds letzte Rede zur Verhinderung einer NPD-Demonstration am 19. August 2006 in Fulda veröffentlicht. Peter hat dort, zwei Monate vor seinem Tod, noch einmal eindrücklich begründet, warum Nazis nie und nirgends marschieren dürfen.
Am 29. Mai haben etwa 70 Menschen Hülya-Platz in Bockenheim der Opfer des rassistischen Anschlags in Solingen gedacht. Sie forderten die Wiedererrichtung des antifaschistischen Hammering Man, der vor kurzem von der Stadt entfernt worden war. Aufruf, Fotos
Etwa 50 Antifas demonstrierten am 27. Mai in Mainz unangemeldet gegen Nazi-Strukturen. Indymedia
Etwa 60 AntifaschistInnen haben am 12. Mai den NPD-Kader Paul Litschke aus Frankfurt-Oberrad geoutet. Das outing war Auftakt zur Gegenmobilisierung gegen die Nazi-Demo am 7. Juli in Frankfurt.
Etwa 1000 AntifaschistInnen haben die gut 200 nationalsozialistischen DemonstrantInnen in Raunheim und Rüsselsheim behindert und unmittelbar auf und direkt neben den Demonstrationsrouten ihren Protest gegen die Nazis zum Ausdruck gebracht. Dabei konnten die Demonstrationen der NPD mehrfach gestoppt und die Anreise verzögert werden.
Bericht von den antifaschistischen Aktionen am 1. Mai und zahlreiche Links
30 Nazis haben am Abend des 1. Mai am Mainzer Südbahnhof mehrere Menschen angegriffen und eine 18-Jährige Frau zusammengesclagen. Die Schläger kamen offensichtlich von den Nazi-Demos in Raunheim und Rüsselsheim. Erklärung des AK Antifa Mainz, Rhein-Mainer, SWR, Grüne Jugend Rheinland-Pfalz
Am 2.April wollten zwei Nazis in Frankfurt das "offene Mikrofon" der Montagsdemo gegen die Hartz IV Reformen nutzen. Sie wurden nach Informationen der Anti-Nazi-Koordination schnell aus der Demo geworfen.
Die hessische NPD hat Doris Zutt am 24. März zur Spitzenkandidatin für die Landtagswahl nominiert. Doris Zutt war mit 0,8% der Stimmen bei der OB-Wahl in Frankfurt deutlich hinter den hochgesteckten Erwartungen ihrer Partei zurück geblieben. Mit ihrer Wahl hat die NPD die Grundlage gelegt, auch bei der Landtagswahl unter der für sie psychologisch wie finanziell wichtigen 1%-Hürde zu bleiben. Die Wahl findet am 27. Januar 2008, dem Jahrestag der Befreiung von Auschwitz und Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, statt.
Seit kaum einem Monat sitzt der NPD-Landesvorsitzende Marcel Wöll als Nachrücker im Kreistag des Weteraukreises. Schon seine zweite Teilnahme an einer Kreistagssitzung am 14. März nutzte er, um den Holocaust zu leugnen. Marcel Wöll hat im Wetterauer Kreistag den Holocaust geleugnet, indem er im Zusammenhang mit dem Vernichtungslager Auschwitz vom "sogenannten nationalsozialistischen Terror" gesprochen hat.
Erklärung der Anti-Nazi-Koordination.
D
ie Staaatsanwaltschaft Gießen und die Kripo Friedberg haben Ermittlungen gegen Wöll wegen Leugnung des Holocausts und Volksverhetzung eingeleitet. HR-Video , HR-Audio
Aufgrund negativer Erfahrungen bei der Verfolgung von Antifaschisten ist die Anti-Nazi-Koordination schon jetzt gespannt, ob bei diesen Ermittlungen etwas herauskommt.
Die Anti-Nazi-Koordination hat sich mit dem Gewerkschafter und Antifaschisten Angelo Lucifero solidarisiert. Angelo Lucifero hat sich am 15. März 2007 gegen eine Angriff durch Nazis mit einem Schuss aus einer Schreckschußpistole gewehrt. Nachdem er mehrfach massiv bedroht und angegriffen worden war, hatte Angelo Lucifero sich veranlaßt gesehen, sich zu bewaffnen. Angelo Lucifero hat sich zurecht gegen den Nazi-Angriff gewehrt. Solidaritätserklärung der Anti-Nazi-Koordination
Interview: Angelo Lucifero verteidigt sich!
Die für den 15. März 2007 im "Darmstädter Hof" geplante NPD-Mitgliederversammlung konnte nicht stattfinden. Der Frankfurter NPD-Vorsitzende Jörg Krebs hatte die Reservierung storniert, nachdem die Anti-Nazi-Koordination den Termin öffentlich gemacht und Gegenaktionen angekündigt hatte. Trotzdem kamen 80-100 AntifaschistInnen, um vor und in der Kneipe nach dem Rechten zu sehen. Der Wirt will nun keine NPD-Versammlungen mehr in seinen Räumen zulassen und hat ein Hausverbot gegen Jörg Krebs verhängt. Am Ende des Abends standen also eine ausgefallene NPD-Versammlung und ein für die Nazis "verbrannter" Versammlungsort.
Erklärung der Anti-Nazi-Koordination
Update: Nach eigenen Angaben hat die Frankfurter NPD ihre Mitgliederversammlung kurzfristig an einen aneren Ort verlegt und dort ihre KandidatInnen für die Landtagswahl bestimmt. Unter anderem wird der Frankfurter NPD-Vorsitzende und Stadtverordnete Jörg Krebs antreten.
Der NPD-Stadtverordnete Jörg Krebs behauptet, er sei "kein Nazi" und wünsche sich den Nationalsozialismus nicht zurück. Mit schlecht gespielter Empörung verbietet sich Krebs diesbezügliche "Unterstellungen" an seine Adresse. Allerdings bezeichnet sich sein hessischer Parteivorsitzender Marcel Wöll ständig als "Nationaler Sozialist" und auf der von ihm zu verantwortenden Website der NPD Frankfurt wird andauernd für einen "Nationalen Sozialismus" geworben. Daher hat die Anti-Nazi-Koordination Krebs' Scheindistanzierungen vom Nationalsozialismus am 7. Februar 2007 als "Fortführung der närrischen Kampagne der NPD" bezeichnet. Begonnen hatte die NPD die närrische Jahreszeit mit der Behauptung, die Anti-Nazi-Koordination sei eine "kriminelle Vereinigung.
Die Anti-Nazi-Koordination hat in einer Erklärung eine verharmlosende Darstellung der NPD-Aktivitäten in der FAZ vom 11. Februar 2007 kritisiert und die Notwendigkeit antifaschistischen Engagements betont.
Am 17. Februar haben nach verschiedenen Berichten 30-50 NationalsozialistInnen in Heppenheim eine Kundgebung abgehalten. Sie gedachten dabei der "Opfer des alliierten Bombenterrors". Gegen die NS-Veranstaltung protestierten etwa 200 GegendemonstrantInnen. Indymedia, Antifa Heppenheim
Die drei Nazi-KandidatInnen bei der OB-Wahl am 28. Januar haben zusammen 4,1% der Stimmen bekommen. Die Kandidatin der offen nationalsozialistischen NPD blieb mit 0.8% hinter den überspannten Erwartungen ihrer Partei zurück. Die von der NPD angekündigten 150.000 Flyer zur Werbung für Doris Zutt dürften größtenteils nicht verteilt worden sein (falls sie überhaupt gedruckt wurden). Trotzdem hatte die NPD im Gegensatz zur nationalistischen Konkurrenz von den REPs zumindest einen minimalen Wahlkampf gemacht. Mehr als 1000 FrankfurterInnen (0,7%) wählten die REPs aber auch ohne Wahlkampf. Der sich bürgernah gebende Nazi und alte Mahler-Spezi Hübner (BFF) bekam mit seinem Vampirplakat 2,6% der Stimmen. Vorläufiges Wahlergebnis, OB-Wahl nach Stadtteilen
Damit blieben alle drei Nazi-KandidatInnen hinter den Ergebnissen ihrer Parteien bei der Stadtverordnetenwahl 2006 (zusammen 5,5%). Während des Wahlkampfes hatte die Anti-Nazi-Koordination gegen die NPD im Römer und den Ausschüssen des Stadtparlaments mobilisiert
Die hessische NPD hat die Anti-Nazi-Koordination Endde Januar 2007 als "kriminelle Vereinigung" angezeigt. Die Anti-Nazi-Koordination hat dies in einer Erklärung als Beitrag der Nationalsozialisten zur närrischen Kampagne gewürdigt.
Die Anti-Nazi-Koordination hat am 22. Januar 2007 im Ausschuß für Bildung im Römer ihren Unmut über die "Normalisierung" der Nazi-Präsenz im Stadtparlament und seinen Ausschüssen ausgedrückt. Damit hat die Anti-Nazi-Koordination ihre Kampagne gegen Nazis im Römer und die Kandidaturen von NPD, REPs und BFF zur OB-Wahl fortgesetzt.
Zu Besuch im Römer - Presseerklärung der Anti-Nazi-Koordination
An der Demonstration in Grünstadt gegen Nazi-Zentren in der Pfalz haben am 13. Januar 2007 laut Ak Antifa Manheim bis zu 800 AntifaschistInnen teilgenommen. Die Festnahmen und Schlagstockeinsätze mit teilweise erheblichen Verletzungen wurden vom AK Antifa als völlig überzogen und ungerechtfertigt verurteilt. Das Motto der Demonstration war "Keine Schorle für Nazis".
Bericht und Bilder auf Indy und Indy
Etwa hundert AntifaschistInnen demonstrierten am 6. Januar 2007 in Frankfurt unter dem Motto
"Save the resistance! Fight law and order" gegen staatliche Überwachung und Kriminalisierung antifaschistischer AktivistInnen. Die Polizei trug mit einem vielfachen Aufgebot zur Illustration der These vom Überwachungsstaat bei. Die Demonstration war Teil des Jugendantifakongresses "Antifa - Make it real" der vom 4.-7. Januar in Frankfurt stattfand.
Bericht auf Indymedia und Fotos vom AK Antifa Potsdam
Am 31. Dezember 2006 nahmen etwa 15-20 Nationalsozialisten an einer NPD-Kundgebung in der Kennedyallee in Frankfurt-Sachsenhausen teil. Die Nazis wandten sich gegen den Beitritt Bulgarien und Rumäniens in die Europäische Union zum Jahreswechsel. Besonders hetzten die Nationalsozialisten gegen rumänische Roma. Aufgereiht wie Hühner auf der Stange lauschten sie gruseligen Marschliedern und schlechten Reden. Nach knapp einer Stunde verschwanden sie wieder in einem Mini-Konvoi.
Gegen die nationalsozialistische Kundgebung protestierten Anfangs knapp 30 und am Ende 50-60 AntifaschistInnen.
Weiterer Bericht auf Indymedia
Nach Polizeiangaben demonstrierten am 2. Dezember 2006 etwa 70 Nazis gegen den Bau einer Moschee
und für ihre rassistische Weltanschauung. Die Nationalsozialisten
kamen mit ihrer Demo nur 200 Meter weit. Dort wurde die Demonstration
von der Polizei aufgelöst, weil die Nationalsozialisten volksverhetzende
Parolen gerufen hatten.
Trotz der sehr kurzfristigen Mobilisierung haben 150 AntifaschistInnen die
Demoroute der Nationalsozialisten blockiert. Der AKU hat
die Antifa-Mobilisierung daher als relativen Erfolg gewertet. Bei der Räumung
der Blockade wurden 5 AntifaschisttInnen festgenommen und weitere 5 durch
Pfefferspray verletzt. Die bürgerliche
Anti-Nazi-Demo lief weit ab vom Geschehen ohne Polizei oder Nazis
weiter zu stören.Wiesbadener
Tagblatt
Am 3. Oktober 2006 demonstrierten etwa 70 Nationalsozialisten in Königstein
und Kelkheim. Anmelder war der hessische NPD-Vorsitzende Marcel
Wöll.
In Kelkheim hatten sich ca. 50 AntifaschistInnen am Auftaktort der NS-Demo
versammelt, um die Demonstration der Nazis zu verhindern oder die Nazis wenigstens
direkt mit Protest und Widerstand zu konfrontieren. Sie wurden von der Polizei
weit abgedrängt, so dass die NS-Demo ungestört laufen konnte. Währenddessen
demonstrierten mehrere hundert Kelkheimer BürgerInnen soweit weg wie
möglich entfernt von den NationalsozialistInnen für den guten Ruf
ihrer Stadt. Besonders wichtig war den OrganisatortInnen noch, dass der "Tag
der deutschen Einheit" nicht von Nazis "mißbraucht" werden
kann. Ganzer Artikel
Erklärung der Anti-Nazi-Koordination
Im April 2005 griffen etwa ein dutzend Nationalsozialisten vier antifaschistische
Jugendliche in Sachsenhausen an und verletzten sie zum Teil erheblich. Im
Mai diesen Jahres sind drei der Nazi-Schläger zu Strafen von bis zu
eineinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Im Revisionsprozess am 5. September
2006 sind die Urteile voll bestätigt worden
Erklärung der autonomen antifa [f]
Nachdem das Bundesverfassungsgericht das Verbot des Heß-Gedenkmarsches
bestätigt hatte, demonstrierten am 19. August 2006 etwa 850 Nationalsozialisten
in drei Städten. Damit blieb die Beteiligung an den dezentralen Ersatzveranstaltungen
weit hinter der bei dem letzten zentralen Aufmarsch in Wunsiedel zurück.
Zum ganzen Artikel
Die GenossInnen der autonomen antifa[f] haben einen neuen Antifa-Versand eröffnet. Die Einnahmen sollen der regionalen Antifa-Arbeit zugute kommen.
Nach Angeben der Anti-Nazi-Koordination demonstrierten
am 22. Juli 2006 etwa 70 Menschen in Darmstadt gegen rechte Strukturen im
Rhein-Neckar-Gebiet und die am selben Tag stattfindenden Nazi-Kundegebungen
im Odenwald und in der Bergstraße. Auch in Höchst, Miltenberg
und Buchen gab es antifaschistische Kundgebungen. stattweb
Mannheim
Kritisches Fazit auf Indy
Schwitzen gegen Rechts im Echo
Wie bereits seit längerem angekündigt, gab es am 17. Juni 2006 keine Demo der Nationalsozialisten für den Antisemiten Ahmadinedschad. Der Anmelder der Nazi-Demo Marcel Wöll hatte nicht gegen das Verbot geklagt. Abpfiff
Trotzdem demonstrierten am 17. Juni etwa 130 gut gelaunte AntifaschistInnen unter dem Motto "Wenn die Nazis nicht zu uns kommen, gehen wir zu ihnen". Vor der Wohnung des Nazi-Funktionärs Jörg Krebs wurde eine Kundgebung abgehalten und die NachbarInnen auf Flugblättern über Krebs aufgeklärt. Krebs ist NPD-Stadtverordneter und Stellvertreter des NPD-Landesvorsitzenden Wöll.
Presseerklärung der autonomen antifa [f]
Protest beim NPD-Chef (FR vom 19.6.2006)
Weitere Infos zur NS-Demo und zur Gegenmobilisierung
Nach Angaben der Veranstalter demonstrierten am 17. Juni 2006 120 AntifaschistInnen in Weinheim gegen einen Naziangriff und die folgende Polizeirepression gegen Linke.
Am 9. Juni hatte ein Nazi in Weinheim einen linken Jugendlichen mit einer abgebrochenen Bierflasche am Hals verletzt. Dabei wurde die Halsschlagader nur knapp verfehlt. Am 14. Juni stürmte die Polizei eine Informationsveranstaltung zu dem Nazi-Angriff. Aufruf
Wegen des brutalen Übergriffs auf vier Antifaschisten im Frühjahr
letzten Jahres in Frankfurt-Sachsenhausen sind am 15. Mai 2006 drei Nationalsozialisten
aus den Freien Kameradschaften vom Jugendgericht zu zwei Wochen bis eineinhalb
Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt worden.
Erklärung der autonomen antifa [f], die Anti-Nazi-Koordination macht auf die Verbindungen der Verurteilten zu dem Nazi-Zentrum in Butzbach-Hochweisel aufmerksam.
Etwa 700 Menschen,davon etwa die Hälfte Antifas, demonstrierten am
1. Mai 2006 in Heppenheim gegen den Aufmarsch der Nationalsozialisten des
Aktionsbüros
Rhein-Neckar und regionalen NPDlern. Die Nazi-Demo wurde von Antifas auf
250 TeilnehmerInnen geschätzt, die Polizei geht von bis zu 400 Nazis
aus.
Zum ganzen Artikel
Gut 150 DemonstrantInnen folgten am 26. April 2006 dem Aufruf der Antifa-Jugend Frankfurt zu einer Demonstration gegen Nationalismus und Rasismus. Anlass war der Angriff zweier Rassisten auf den afrodeutschen Ermyas M. am Ostermontag in Potsdam. Die Demonstration richtete sich aber auch gegen den rechten, rassistischen Konsens in Deutschland und gegen die Verschärfung des sicherheitspolitischen Diskurses im Vorfeld der WM.
Bericht der Antifa-Jugend Frankfurt + Redebeiträge, FR
Zum Angriff auf Ermyas M.und den Reaktionen: Nur so eine Schlägerei (jungle world) und Der unanständige Aufstand der Reinwäscher (haGalil)
Die Welt zu Gast bei Freunden. Die Debatte nach dem rassistischen Angriff in Potsdam ak vom 19.5.2006
Nach dem Verbot der Nazi-Demo in Mannheim durch das Bundesverfassungsgericht (BVG) und dem Verbot aller Ersatzveranstaltungen gab es am 8. April 2006 keine größere Nazi-Aktion. Zum Bericht über die ausgefallene Nazi-Demo, den Gegenaktivitäten und der anitfaschistischen Vorabend-Demo gegen bürgerlichen Geschichtsrevisionismus.
Die verschiedenen rechtsradikalen Listen (NPD, REPs und "Bürger für Frankfurt" (BFF)) haben bei der Kommunalwahl am 26. März 2006 zusammen 5,5 Prozent der Stimmen erhalten. Die aufgeschlüsselten Ergebnisse der rechten Parteien und eine kurze Einschätzung
Das seit Herbst 2004 aktive Bündnis antifaschistischer Gruppen in Hessen (BASH) hat nun ein Grundsatzpapier veröffentlicht.
in der Nacht zum 5. Februar 2006 haben Nazis die Marienkirche in Büdingen mit antisemitischen und SS-verherrlichenden Parolen beschmiert. Die Anti-Nazi-Koordination vermutet einen Zusammenhang mit der Nazi-WG in Butzbach/Hoch-Weisel. FNP
Etwa 400 Menschen demonstrierten am 28. Januar 2006 gegen die Nazi-WG im
Butzbacher Stadtteil Hoch-Weisel. Die DemonstrantInnen reichten von Gewerkschaftern über
autonome Antifa-Gruppen und ML-Punks bis zur Butzbacher SPD-Ortsgruppe.
Kader der "Freien Nationalisten" (einer militant-nationalsozialistischen "Freien Kameradschaft") nutzen die Räume in Hoch-Weisel für regionale Treffen und Schulungen. Aufgerufen hatten die Antifa Wetterau mit Unterstützung regionaler Antifa-Gruppen und der Frankfurter Anti-Nazi-Koordination
Antifa-Demo in Butzbach/Hoch-Weisel erfolgreich (Presseerklärung von Antifa-Gruppen)
Erfolgreiche Demonstration gegen Nazis in Butzbach-Hochweisel mit breiter Beteiligung (Presserklärung der Anti-Nazi-Koordination Frankfurt)
Redebeitrag der autonomen antifa [f]
Demo-Aufruf der Antifa Wetterau
Aufruf der Anti-Nazi-Koordination
Presseberichte: Frankfurter Neue Presse, HR
Etwa 50 AntifaschistInnen haben am 21. Januar 2006 einen Hausbesuch beim
Vorsitzenden der Frankfurter CDU-Fraktion Becker gemacht. Hauptkritikpunkte
gegen Becker sind die von ihm propagierte Ausgrenzung von Minderheiten und
die Einschränkung
demokratischer Rechte, Aufruf und kurzer
Bericht, Frankfurter
Neue Presse
Die Aktion war Teil der Kampange gegen Sozialabbau und innere Aufrüstung zum Opernball
Nach Schätzung von AntifaschistInnen haben am 7. Januar 2006 mehr als
500 Nazis aus Deutschland und mehreren anderen europäischen Ländern
an einem Konzert in Griesheim bei Darmstadt teilgenommen. Das Konzert war
als Fest einer Sportmannschaft getarnt worden.
ainfos, echo-online
Nach verschiedenen Berichten auf Indymedia haben zwischen 400 und 600 Menschen am 3. Dezember 2005 in Aschaffenburg gegen die dortigen Nazistrukturen demonstriert. Die Demo richtete sich u.a. gegen die inzwischen geschlossenene Nazikneipe "Wikinger" des NPD-Funktionärs Oliver Merget. Sie war Teil der BASH-Kampagne gegen Nazi-Treffs im Rhein-Main-Gebiet, ebenso wie die Demo gegen Kameradschaftsabende im Sachsenhäuser Kneipenviertel.
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