60 Jahre Israel

Am 14. Mai 1948, fast genau drei Jahre nach dem "traurigen Sieg" (David Ben-Gurion) über Deutschland, wurde der Staat Israel ausgerufen. Damit hatte die zionistische Bewegung, die nationale Befreiungsbewegung der Juden, ihr Ziel erreicht. Nach mehr als 65-jährigem Kampf hatte sie eine Heimstatt für die vom Antisemitismus Bedrohten geschaffen.

Direkt nach der Gründung wurde Israel von den arabischen Nachbarstaaten angegriffen. Israel gewann diesen Krieg glücklicherweise. In der Folge flohen mindestens 700.000 PalästinenserInnen vor Kriegshandlungen sowie Verteibungsaktionen zionistischer Milizen oder folgten den Aufrufen arabischer Führer, nicht unter jüdischer Herrschaft zu leben. In den folgenden Jahren verließen etwa gleich viele Juden ihre Heimat in arabischen Ländern und suchten Zuflucht in Israel.

Zum Jahrestag gibt es auf Hagalil ein Specials zur Geschichte Israels und zur Staatsgründung. Auch die Süddeutsche Zeitung hat zahlreiche Artikel über Israel zusammengestellt, in denen auch die Geschichte und Aktualität des israelisch-palästinensichen Konflikts mit unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet wird.

Es bleibt die Hoffnung, dass Israel noch lange leben möge. Und dass es möglichst bald in Frieden mit seinen Nachbarn neben einem palästinensichen Staat leben kann.

Solidarität mit allen angeklagten AntifaschistInnen

Bei den Aktionen gegen die NPD-Demonstration am 7. Juli gab es zahlreiche festnahmen. Ein Teil der Festgenommenen hat Bußgeldbescheide bekommen und dagegen Widerspruch eingelegt.
Der letzte Prozess am 14. April wurde auf Kosten der Staatskasse eingestellt. Dies bedeutet einen Freispruch. Die Antifaschistin war wegen der Blockade der Anfahrtswege der Nazis zu ihrer Demonstration am 7. Juli 2007 angeklagt gewesen. Erklärung der Blockadegruppe Rödelheim und ein Bericht auf Linksnavigator
Der nächste Prozess ist am 29. Mai um 13:00 Uhr Amtsgericht Ffm, Raum 22 E

Die Solidarität muss alle angeklagten AntifaschistInnen umfassen, unabhängig davon, ob sie mit Pali-Tuch oder mit Israel-Fahne gegen Nazis demonstrieren. Kleiderordnungen in linken Zentren, die sich gegen Pali-Tücher und Symbole Israels wenden, sollten zumindest für Anti-Repressionsveranstaltungen außer Kraft gesetzt werden. Siehe die Erklärung eines Mitglieds der Anti-Nazi-Koordination zum Rausschmiss einer Genossin aus dem IvI.
Update: 5 Punkte für Style und Stil (Erklärung der autonomen antifa[f])

Spendenkonto für die Prozesskosten:
C.Brandt, Naspa, BLZ: 51050015 Kto: 14606855

Schafft zwei, drei viele Antifa-Websites!

In den letzten Monaten sind neben den fast schon "etablierten" Seiten der autonomen antifa[f] und der Anti-Nazi-Koordination mehrere weitere Websites gegen Nazis und andere Unterdrückungsverhältnisse entstanden: Antifa-A-Team, CampusAntifa, Antifa-Bell, sowie KAO-FFM (Kritik + Aktion Organisieren). Außerdem wurde die Website der Jugend-Antifa unter neuer URL wiederbelebt. Des weiteren informieren das Frankfurter Info und der Linksnavigator auch über antifaschistische Themen. Damit müßte eigentlich eine Grundlage für vielfältige antifaschistische Aktionen und Diskussionen gelegt sein. Ebenso ist damit die Internet-Kommunikation gegen "systembedingte" Ausfälle der ein oder anderen Website gut gesichert.

NPD und andere Nazis in Hessen

In der Swing ist ein interessanter Artikel zum NPD-Landesparteitag vom 6. April und der Abwahl Wölls als Landesvorsitzender erschienen. Darin werden auch die internen Streits der Nazis benannt und die neu entstehenden Strukturen "Autonomer Nationalisten" in Hessen beschrieben.

Die verlorene Liebe der Ilse Stein - Deportation, Ghetto, Rettung

Mit Johannes Winter referiert über das Leben der Ilse Stein und ihre Rettung aus dem Ghetto Minsk durch den Wehrmachtshauptmann Willi Schulz.
Am 21. Mai um 19:00 Uhr im Museum Judengasse

Gedenken an die Solinger Morde

Mehrere MigrantInnen-Organisationen und die Anti-Nazi-Koordination rufen am 29. Mai um 18:00 Uhr zu einer Gedenk-Kundgebung für 5 Mitglieder der Familie Genc auf, die am 29. Mai 1993 von Nazis ermordet wurden. Auf der Kundgebung soll auch die Forderung nach erneuert werden, den antifaschistischen Hammering-Man wieder aufzustellen.

Antifa-Demos am 1. Mai

In Hamburg, Nürnberg, Kaiserslautern und Neustadt waren tausende AntifaschistInnen aktiv, um Nazi-Demos zu berhindern oder wenigstens stark zu verkürzen. Überblick und Links zu den Antfa-Demos am 1. Mai.

Hilfe für jüdische Verfolgte im Rhein-Main-Gebiet

Vortrag von Monica Kingreen, Fritz-Bauer-Institut. Am 29. Mai um 19:00 Uhr im Museum Judengasse

Deutsche Normalitätseuphorie

Tagung zur Kritik des Nationalismus in Sport und Popkultur
Am 30. und 31.Mai imStudierendenhaus Campus Bockenheim (FFM) Weitere Infos

Hilfe für jüdische Verfolgte im Rhein-Main-Gebiet

Vortrag von Monica Kingreen, Fritz-Bauer-Institut, Frankfurt am Main
Am 29. Mai um 19:00 Uhr im Museum Judengasse, Kurt-Schumacher-Str. 10