25 Jahre Oktoberfestattentat

Am 26. September 1980 verübte der Nationalsozialist Gundolf Köhler einen Sprengstoffanschlag auf das Münchner Oktoberfest. Mitten im Bundestagswahlkampf des Kandidaten Strauss wurden 13 FestbesucherInnen getötet und mehr als 200 verletzt. Das Attentat sollte der Linken angelastet werden und eine allgemeines Unsicherheitsgefühl produzieren, in dem der Ruf nach einem "starken Mann" mehrheitsfähig werden sollte.
Obwohl Köhler Mitglied der "Wehrsportgruppe Hofmann" war und die Aussagen mehrere ZeugInnen für eine Gruppentat sprachen, ging die Polizei von Anfang an von einem Einzeltäter aus.

Ausführliche Artikel zum Oktoberfestattentat:

Der Kandidat, die Bombe und der Einzeltäter (AIB)
Der schwerste Terroranschlag in der Bundesrepublik (Hagalil)
Kalenderblatt 26.9.1980 (Oliver Tolmein im DeutschlandRadio), als mp3-Datei
Neonazistischer Terror der Bundesrepublik: Terroristische Einzeltäter-Vereinigungen? (Hagalil)
Vereinigung der Einzeltäter: Wehrsportgruppe Hoffmann