Die IHK hat den ungarischen Präsidenten Viktor Orbán am 24. Februar zu einem Vortrag über die Deutsch – Ungarischen Handelsbeziehungen eingeladen. Angesichts des Demokratieabbaus in Ungarn und der massiven antiziganistischen und antisemitischen Moblilisierung in Ungarn, protestieren antifaschistische Gruppen gegen den Auftritt Orbáns. Die Protestkundgebung beginnt am 24. Februar um 14:00 Uhr auf dem Börsenplatz unter dem Motto: "Orbán stoppen – Die Autoritarisierung Europas solidarisch bekämpfen!" Orban stoppen
Zur Situation in Ungarn Interview mit Karl Pfeiffer im AIB
Wir hoffen, dass die Situationn nicht eskaliert jungle world
Kritik an Orbán-Besuch HR
Aufgrund ihrer Niederlagen in den letzten Jahren und am 13 Februar fiel die ehemals größte Nazi-Demonstration Europas aus. Ersatzveranstaltungen in Worms, Fürth und Gera wurden jeweils nur von 100-200 Nazis besucht. junge welt
An der Demonstration gegen Faschismus, Repression und Geschichtsrevisionismus in Dresden beteiligten sich mehr als 10.000 Menschen. Dresden nazifrei, Indymedia, Antifa Westhavelland, Info Nordost
Nazis in Worms blockiert
In Worms beteiligen sich 140 Nazis an dem "Trauermarsch für die Opfer des alliierten Bombenterrors vom 13. Februar 1945 in Dresden und 21. Februar 1945 in Worms". Die Nazidemo in Worms konnte trotz unsolidarischen Verhaltens der etablierten Politiker durch Blockaden gestoppt und verkürzt werden. Die Kundgebung der Nazis wurde durch Glockengeläut verhindert. antifaschistisches Infobüro Rhein-Main, AK Antifa Mannheim, Fotos Worms
Am 13. Februar demonstrierten 1500 bis 2000 Nazis mit ihren Geschichtslügen vom "alliiierten Völkermord" durch Dresden. Aufgrund der Blockaden von 5 - 6000 AntifaschistInnen konnten sie aber gerade eimal um den Block vor dem Hauptbahnhof ziehen. Die Polizei verhielt sich - im Gegensatz zu den Vorjahren - weitgehend deeskalierend. Um den den Nazis die verkürzte Route zu sichern, ging die Polizei allerdings gewohnt ruppig bis brutal vor.
Lachnummer statt Trauermarsch Dresden nazifrei
Brauner Spuk in Dresden bnr
Trauermarsch oder Trauerspiel? Endstation rechts
Netz-gegen-Nazis berichtet von Nazi-Demo und Blockaden, über das Resümee der Nazis und sammelt persönliche Eindrücke von den Gegenaktionen
Mit Opfermythen brechen! Neonazis kaltstellen! Lesenswerte Sonderbeilage des AK (pdf, 1,1 MB)
Bomben retteten LebenBomben retteten Leben Jüdishche Allgemeine
Für den 31. März rufen linke Gruppen und libertäre Basisgewerkschaften unter dem Motto "M31 – European Day of Action against Capitalism" zu einem europaweiten Aktionstag gegen die autoritäre Krisenpolitik der Troika aus EU-Kommision, IWF und EZB auf.In Frankfurt wird die EZB im Mittelpunkt der Aktionen stehen. Treffpunkt für die Demonstration soll um 14:00 Uhr am Hauptbahnhof. m31, sozialrevolutionäres und antinationales Krisenbündnis
Banken-Bashing ist nicht unser Ziel Interview in der jungle world
Aufruf von umsGanze
500-700 Menschen haben am 28. Januar in Frankfurt gegen die Finanzierung von Nazi-Strukturen durch den Verfassungsschutz demonstriert. In Reden wurde das Verbot der NPD und die Auflösung des Verfassungsschutzes gefordert.
"Oury Jalloh, das war Mord" riefen hunderte DemonstrantInnen immer wieder während der Rede von Mouctar Bagh, der am 7. Januar für das rufen dieser Parole von Polizisten überwältigt und verletzt wurde. Er begründete eindrucksvoll, warum die Initiative Oury Jalloh weiter von Mord ausgeht.
Ein weiterer Beitrag diente der Mobilisierung zum 18. Februar nach Dresden.
Indymedia, Aufruf , Bericht zu den NSU-Morden
Europäische Aktionskonferenz vom 24. bis 26. Februar an der Uni in Frankfurt-Bockenheim Infos
Das Schwabinggrad Ballet hat vor der Deutschen Botschaft in Athen gegen die deutsche Krisen- und Großmachtpolitik demonstriert. "Und hört verdammt noch mal mit dem Ammenmärchen auf, dass die Deutschen die Griechen retten! Hier haben doch alle längst kapiert, dass niemand gerettet werden soll, außer Banken und Großkonzerne." Bericht und Videos, Redebeitrag
"Waren die Verfassungsschutzämter auf dem rechten Auge blind, oder haben sie vieles sehenden Auges zugelassen?" fragt Wolf Wetzel am 26. Februar um 11:00 Uhr in der Alten Backstube, Dominikanergasse 7
Bericht zu den NSU-Morden
CDU, FDP, SPD und Grüne haben sich parteiübergreifend auf Joachim Gauck, den reaktionärst anzunehmenden Kandidaten geeinigt. Gauck hält die Deutschen für "zu materialistisch" und zu wenig patriotisch. Sarrazins Rassismus hat er als "mutig" verteidigt und sich für das Zentrum gegen Vertreibungen des revanchistischen BdV eingesetzt. Er war Erstunterzeichner der Prager Erklärung, in der Kommunismus und Nationalsozialismus gleichgesetzt werden. Antikapitalismus findet Gauck "lächerlich", Hartz-IV-EmpfängerInnen empfiehlt er mehr Eigenverantwortung und mahnt: "Ohnmacht kommt auch von innen". Publikative, Interview1 + Interview2 mit Gauck in der Süddeutschen Zeitung, Indymedia, Theologe der Herzlosigkeit
Gauck gegen Wikileaks und für Vorratsdatenspeicherung
Der Konsenspräsident GFP
Christy Schwundeck wurde unter ungeklärten Umständen im Jobcenter Gallus von einer Polizistin erschossen, nachdem sie zuvor einen Beamten mit dem Messer verletzt hatte. Vorausgegangen war ein Streit über die Auszahlung ihrer Hartz IV-Bezüge. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen die Schützin eingestellt, weil sie in Notwehr gehandelt habe. Der AK Christy Schwundeck und die Initiative Christy Schwundeck wollen die Angehörigen bei einer Beschwerde gegen die Einstellung unterstützen. FR
In der HR-Sendung "Frankfurt Helau" präsentierte "Ayshe" mit "Döner-TV" eine außergewöhnliche Zahl rassistischer Klischees. Von Kopftuch bis Kriminalität wird kein Stereotyp ausgelassen, so dass der Beitrag wie Sarrazin für Lesefaule wirkt. publikative, Migazin
Deutschland hat am 3. Februar 2012 vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) gewonnen. Verloren haben die Opfer, die Überlebenden und die Nachkommen der Opfer von Massakern der Deutschen Wehrmacht in Italien und Griechenland, namentlich von Civitella und Distomo. Deutschland hatte in Den Haag geklagt, weil italienische und griechische Gerichte Sammelklagen auf Entschädigung stattgegeben und damit Menschenrechte vor Staatssouveränität gesetzt hatten. AK Distomo, Publikative, FR, SZ
NS-Opfer bekommen keine Entschädigungen Peter Nowak
Nach den Razzien gegen mutmaßliche Helfer der NSU am 25. Januar haben das Antifaschistische Rechercheteam Dresden, die GAMMA-Redaktion Leipzig und die Antifaschistischn Recherchegrue Jena einen Hintergrundbericht (pdf, 1,4 MB) veröffentlicht. Sie beschreiben darin die Funktionen der Beschuldigten in der Nazi-Szenen und betonen die Bedeutung der Blood Honour-Strukturen beim Aufbau von NS-Terrorzellen.
Bericht zu den NSU-Morden